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Länge: 32-37 cm
Flügelspannweite: 62-74 cm
Gewicht: 125-325 g

Brutbestand Deutschland: ca. 18.400 Paare.
Brutbestand Europa: im Mittel ca. 399.000 Paare.

Der Sperber ist der nächste Verwandte des » Habichts und quasi seine „verkleinerte Ausgabe“.

Noch kürzere Flügel und ein noch längerer Schwanz als beim Habicht in Kombination mit seinem viel leichteren Körperbau, machen ihn zum wendigsten einheimischen Greifvogel.

Sperber sind vor allem Vogeljäger, wobei ihr Beutespektrum von den kleinsten Singvögeln bis zu Taubengröße reicht. Viel seltener werden auch Kleinsäuger oder Fledermäuse geschlagen.

Wie beim Habicht sind auch beim Sperber die Männchen um etwa 1/3 kleiner als die Weibchen, entsprechend leichter und schlagen durchschnittlich kleinere Beutetiere. So machen sich beide Geschlechter bei der Beutewahl weniger Konkurrenz.

Nach » Mäusebussard und » Turmfalke ist der Sperber der dritthäufigste Greifvogel Deutschlands. Man bekommt ihn allerdings viel seltener zu Gesicht, da er gern aus der Deckung heraus jagt und dabei den Überraschungsmoment nutzt. Zur Brutzeit lebt er sehr zurück gezogen, im Winter kann man ihn hingegen selbst inmitten von Großstädten bei der Jagd auf Kleinvögel beobachten, die sich z.B. an Futterhäuschen konzentrieren. Bei der hierfür nötigen, ungestümen Jagdweise sterben nicht wenige Sperber durch Anprall an Fensterscheiben, Maschendrahtzäunen u.ä.

Männliche Altvögel sind mit ihrer blaugrauen Oberseite und ihren orangeroten Halsseiten regelrecht „bunt“, adulte Weibchen zeigen eine braungraue Oberseite. Beide Geschlechter sind unterseits eng quergebändert („gesperbert“). Die Oberseite der Jungvögel ist hingegen bräunlich.

Fast alle nordeuropäischen Sperber sind Zugvögel, während mitteleuropäische im Winter meist ortstreu sind (Altvögel) oder, wie viele Jungvögel, die kalte Jahreszeit in Südwesteuropa verbringen.